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    Rumänniens Bevölkerung schrumpft weiter

    28th August 2006

    Aufzählung noch 60 000 Deutsche

    21 620 200 Einwohner hatte Rumänien am 1. Januar 2006 - bei der Volkszählung vor vier Jahren (März 2002) waren es um 100 000 mehr. Das Nationale Statistikamt (INS) hat vor kurzem die jüngste Bevölkerungsstatistik veröffentlicht, wonach die Einwohnerzahl Rumäniens weiterhin im Schrumpfen begriffen ist. Als Gründe für den bereits besorgniserregenden Trend führen die Statistiker vor allem die geringe Geburtenrate und die Migration an. In Rumänien leben mehr Frauen als Männer, und zwar um 530 000. Über 55 Prozent der Gesamtbevölkerung leben in den 310 Munizipien und Städten, ein erheblicher Teil in Städten mit weniger als 50 000 Einwohnern. In der Hauptstadt Bukarest lebten zu Jahresanfang 1,930 Millionen Rumänen. Es folgen die Städte Konstanza/Constanta (306 200 EW), Jassy/Iasi (306 000 EW), Temeswar/Timisoara (303 200 EW), Craiova (299 200 EW) und Klausenburg/Cluj-Napoca (297 600 EW). Dicht bevölkert ist Nordostrumänien (Kreise Bacau, Botosani, Iasi, Neamt, Suceava und Vaslui), wo 17,3 Prozent der Gesamtbevölkerung konzentriert sind. Dagegen leben nur 8,9 Prozent der Rumänen in der Westregion (Kreise Arad, Karasch-Severin, Hunedoara und Temesch/Timis). Was die ethnische Struktur anbelangt, so leben in Rumänien etwa 1,431 Millionen Ungarn (6,6 Prozent der Gesamtbevölkerung) und 535 000 Roma (Zigeuner). Laut Statistikamt wurden am 1. Januar 2006 59 800 Bürger deutscher Nationalität (Siebenbürger Sachsen, Banater und Sathmarer Schwaben, Buchenlanddeutsche und Deutsche aus dem Altreich) registriert.

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